Infrarot-Heiztechnik – ein Plus für die Gesundheit?

INFRAROT-HEIZTECHNIK

Eine Heizung hat seit jeher das Ziel, für Behaglichkeit durch Wärme zu sorgen. Diese Funktion erfüllte in der Frühzeit das offene Feuer, heute sind Konvektionsheizungen am meisten verbreitet.

Die klassischen Heizungslösungen bieten aber nicht nur Vorteile: Die trockene Heizungsluft lässt die Schleimhäute austrocknen – Viren und andere Erreger haben leichtes Spiel. Wer hier empfindlich ist, für den ist eine Infrarotheizung eine gesunde Alternative.

Sind Infrarotheizungen ungemütlicher?

Infrarotheizungen haben häufig den Ruf, für weniger behagliche, also gemütlich warme Räume zu sorgen. Allerdings kann dieses Vorurteil relativ leicht widerlegt werden, denn damit sich der Mensch in einem Raum wohlfühlt, sind zwei Temperaturwerte von entscheidender Bedeutung:

Die Oberflächentemperatur der Wände sowie die Temperatur der Raumluft. Eine Raumtemperatur von 22 °C kann in Kombination mit einer Wandtemperatur von nur 16°C schon für behagliche Verhältnisse sorgen.

In diesem Fall wäre das eine typische Kombination bei einer Konvektionsheizung. Wird eine Infrarotheizung eingesetzt, kann das Verhältnis genau umgekehrt aussehen.

Die Raumlufttemperatur würde nur 15°C und die Wandtemperatur 22°C betragen. In beiden Fällen würden wir es im Raum behaglich finden. Wird der Fokus jedoch auf weitere Parameter gelenkt, wird deutlich, dass Infrarotheizungen deutlich besser abschneiden, wenn es um unsere Gesundheit geht.

Wärmestrahlung für ein besseres und gesünderes Raumklima

Spiegelheizung

Spiegelheizung

Eine Infrarotheizung benötigt im Gegensatz zur herkömmlichen Konvektionsheizung nicht die Luft als Transportmedium für Wärme. Die IR-Heizanlage erzeugt Strahlungswärme, die in Form von elektromagnetischen Wellen Festkörper durchdringt und diese erwärmt.

Wände oder Möbelstücke geben diese Wärme wiederum an den Raum ab. Dieser Mechanismus erzeugt keine Luftbewegungen wie sie bei einer Konvektionsheizung entstehen.

Dies hat folgende Vorteile:

  • Es muss weniger gelüftet werden, weil die Luft nicht so schnell abgestanden wirkt.
  • Die Luft bleibt feuchter, weil sie nicht permanent bewegt.

Die feuchtere Luft ist wiederum für unsere Gesundheit von Vorteil, da die Schleimhäute vor allem in der Heizsaison nicht so stark austrocknen. Dies hat zur Folge, dass mit einer Infrarotheizung mit weniger Beschwerden durch trockene Augen oder Hustenreiz zu rechnen ist.

Da die Schleimhäute eine wichtige Funktion in der Bekämpfung von Krankheitserregern spielen, hat die IR-Heizung somit eine deutlich gesundheitsfördernde Wirkung, da sie die Schleimhäute schont. Auch die Haut wird in Räumen, die mit einer IR-Heizung erwärmt werden, nicht so schnell trocken. Somit sinkt auch hier das Risiko von trockenheitsbedingten Hautreizungen.

Keine überheizten Räume – der Kreislauf dankt

Wer kennt nicht das Problem von überheizten Räumen in der Winterzeit? Gerade eben wurde gelüftet, schon ist es wieder zu warm, schnell wird wieder gelüftet, und die Raumtemperatur steigt nochmals an. Ein solcher permanenter Temperaturwechsel, verknüpft mit offenen Fenstern kann den Organismus arg strapazieren. Auch überheizte Räume mit hohen Raumtemperaturen sind nicht förderlich für die Gesundheit.

Da eine Infrarotheizung und Infrarot Heizstrahler ausschließlich Festkörper erwärmt und nicht die Raumluft, ist eine Überhitzung nahezu ausgeschlossen. Die erwärmten Flächen geben ihre Wärme an die geringer temperierten Flächen ab. Auf diese Weise entsteht ein reger Wärmeaustausch, der zu einer gleichmäßig temperierten Gesamtoberfläche führt. Wenn wir uns in einem solchen Raum aufhalten, fühlen wir uns wohl.

Asthmatiker- und allergikerfreundlich

Asthmatiker und Allergiker leiden im Winter meist besonders unter der typischen „Heizungsluft“, die durch Konvektionsgeräte entsteht. Über die Heizradiation wird die Raumluft permanent bewegt.

Dies führt nicht nur, wie oben genannt, zu trockener Raumluft, sondern es werden mit der Luft Milben, Staub oder Tierhaare permanent mitbewegt. Selbst wenn regelmäßig staubgesaugt oder gewischt wird, sind Staub oder Milben immer vorhanden.

Diese Stoffe reizen die Lunge und die Atemwege von Allergikern oder Asthmatikern sehr stark, vor allem in Winter, wenn aufgrund der kalten Temperaturen nicht so häufig gelüftet werden kann. Eine Infrarotheizung kann dieses Problem verringern, da bei der Heizmethode keine Luftaufwirbelungen provoziert werden.

Ist Infrarotstrahlung gesundheitsschädigend?

Infrarot Heizstrahler

Infrarot Heizstrahler

Diese Frage wird im Zusammenhang mit Infrarotheizstrahlern häufig gestellt. Da die Wellenlänge der elektromagnetischen Strahlung der Heizgeräte im Bereich von 3 bis etwa 50 μm liegt, ist die Strahlung völlig unbedenklich.

Vielmehr wird die Infrarotstrahlung im Gesundheitsbereich gezielt eingesetzt. So kennen wir sicherlich alle die Infrarotlampe, die bei Schnupfen oder verstopften Nebenhöhlen empfohlen wird. Die warme Strahlung kann die Schleimlösung begünstigen.

Weitere mögliche Wirkungen bestehen in der Anregung des Stoffwechsels sowie in der Förderung der Durchblutung. Vor allem durch die durchblutungsfördernde Wirkung können zum Beispiel Rückenschmerzen oder rheumatische Beschwerden gelindert werden.

Sicherlich ist eine Infrarotheizung nicht für medizinische Zwecke gedacht. Dennoch veranschaulichen diese Beispiele, dass die IR-Technik nicht gesundheitsschädigend ist.

Die Vorteile der IR-Heizung unter gesundheitlichen Aspekten zusammengefasst:

  • weniger Luftverwirbelungen, deshalb allergiker- und asthmatikerfreundlich
  • kühlere Raumluft, deshalb weniger trockene Schleimhäute und somit besserer Immunschutz
  • konstanteres Raumklima, deshalb kreislaufschonender
  •  angenehmere Wärme, deshalb mehr Wohlbefinden

Infrarot Heizstrahler für Wohnmobile – punktgenaue Wärme für unterwegs

Infrarotheizstrahler für Wohnmobile

Wer oft campen geht und sein Wohnmobil auch in kühleren Regionen oder in den kälteren Jahreszeiten nutzt, weiß eine zuverlässige Heizung zu schätzen. Viele Camper greifen in diesem Fall auf die fest installierte Standheizung im Wohnmobil zurück.

Eine häufig genutzte Alternative sind auch elektrische Heizlüfter. Dabei wäre eine elektrische Infrarotheizung eine weit bessere Heizungsvariante. Die Infrarotgeräte sind nicht nur besonders effizient, gerade im Wohnmobil spielen sie alle ihre Vorzüge perfekt aus.

In einem Wohnmobil kann es schnell vorkommen, dass der Raum überheizt wird. Außerdem steht für die Heizgeräte nur sehr wenig Platz zur Verfügung. Folglich werden zum Beheizen eines Wohnmobils Lösungen benötigt, die wenig Platz erfordern, optimal auf den begrenzten Raum ausgerichtet und zugleich flexibel einsetzbar sind.

Angenehme Raumluft auch für Allergiker

Heizlüfter oder ins Wohnmobil integrierte Heizsysteme erzeugen eine warme Luftströmung, die im Innenraum verteilt wird. Auf diese Weise wird die Raumluft erwärmt. Das ist sicherlich in den ersten Minuten noch angenehm, wenn die warme Luft zirkuliert. Allerdings hat diese Art zu heizen auch Nachteile.

Infrarotheizung

Infrarotheizung

Zum einen wird die Luft durch die permanente Strömung häufig sehr trocken und der Raum kann schnell überhitzen.

Zum anderen kann die Raumluft schnell abgestanden wirken. Der Aufenthalt im Wohnmobil wird dadurch alles andere als gemütlich.

Heizen Camper ihr mobiles Heim jedoch mit einer Infrarotheizung, verhindern sie sowohl überhitzte Räume als auch ein schlechtes Raumklima. Denn die Strahlungswärme der IR-Heizung benötigt die Raumluft als Transportmedium nicht. Diese Heizgeräte erwärmen Festkörper.

Sitzen wir also im Strahlungsbereich, wird es uns sofort warm, ohne dass dafür die Umgebungsluft warm sein muss. Somit können wir auch im Wohnmobil angenehm durchatmen, ohne frieren zu müssen.

Da mit der IR-Heizung weniger Luftverwirbelungen entstehen, ist diese Heizungsform auch für campende Allergiker bestens geeignet.

Einfache Stromversorgung am Campingplatz

Ist eine IR-Heizung als Spiegel- oder Wandheizung im Wohnmobil montiert, wird diese einfach an das Stromnetz auf dem Campingplatz angeschlossen. Diese Lösung ist weitaus praktischer als die Miete von Gasflaschen für gasbetriebene Heizgeräte. Ebenso wird die Autobatterie geschont, die für manche Heizlüfter in Anspruch genommen wird.

Auch beim Verbrauch hat die IR-Heizung Vorteile. Geht man von zwei Heizgeräten à 200 Watt Leistung aus, die ein mittelgroßes Wohnmobil an kalten Stellplätzen über den Zeitraum von 8 Stunden pro Tag erwärmen sollen, ergibt sich folgender Stromverbrauch:

  • 2 x 0,2 kw/h x 8 h = 3,2 kW

Wenn man nun die Stromkosten auf dem Campingplatz mit 50 Cent/kW/h ansetzt, ergeben sich Stromkosten von knapp 4 EUR pro Tag. Bei einem Aufenthalt von 14 Tagen auf einem Campingplatz bei täglichem Betrieb von 8 Stunden würden die Heizkosten bei diesem Beispiel weniger als 60 Euro betragen.

Das Gute daran: Wird die Heizung nicht benötigt, wird sie einfach ausgeschaltet und es wird kein weiterer Strom verbraucht.

Platzsparende Montage oder Aufstellung

Ein Infrarotpanel ist sehr flach. Diese Eigenschaft macht die Infrarotstrahler ebenfalls zum perfekten Heizgerät im Wohnmobil. Einmal eingebaut, nimmt die Heizung kaum Platz weg. Zugleich sorgen diese Heizelemente für punktgenaue Wärme, ohne dass Energie verschenkt wird. Sitzen Sie zum Beispiel abends gemütlich am Tisch, und die IR-Heizung ist in Form einer Wandheizung darüber oder hinter Ihnen montiert, genießen Sie nicht nur Ihr Essen, sondern auch punktgenaue Wärme.

Diese Wärme ist außerdem sofort verfügbar, sobald Sie das Gerät anschalten. Somit ist die IR-Heizung im Wohnmobil auch für skifahrende Wintercamper perfekt geeignet. Kommen Sie von der Skipiste, können Sie es sich mit einem Knopfdruck sofort gemütlich warm machen.

Die Vorteile einer IR-Heizung im Wohnmobil zusammengefasst:

Wohnmobil-Heizstrahler

Wohnmobil-Heizstrahler

  • keine abgestandene Luft durch zu warme Heizungsluft
  • punktgenaue Wärme, dort wo sie gebraucht wird
  • geringer Stromverbrauch
  • „unsichtbare“ Installation
  • platzsparendes Heizgerät
  • ideal fürs Wintercamping
  • für ein warmes, mobiles „Zuhause“ auch an kühlen Sommerabenden
  • ideal für campende Allergiker geeignet

Fazit:

Beim Camping denken viele Menschen nicht zuerst an die Heizung. Doch wer vorhat, auch im Winter zu campen und in kühlen Nächten nicht frieren möchte, sollte über eine Infrarotheizung im Wohnmobil nachdenken. Die praktischen Geräte sind mit all ihren Eigenschaften wie fürs Campen gemacht.

Welcher Infrarot Heizstrahler passt zu mir?

Welcher Infrarot Heizstrahler passt zu mir?

IInfrarot Heizstrahler sind praktische und zuverlässige Heizgeräte, die immer häufiger auch herkömmliche Heizungsanlagen ersetzen oder ergänzen können. Je nach Ausstattung und Konstruktion eignen sich die Strahler für ganz unterschiedliche Zwecke. Wir haben für Sie Kriterien zusammengestellt, die Ihnen dabei helfen, den passenden Infrarotstrahler zu finden.

Checkliste für den Heizstrahlerkauf

  • Soll das Heizgerät mobil genutzt werden können?
  • Soll der Infrarot Heizstrahler außen oder innen genutzt werden?
  • Ist der Aufstellort überdacht?
  • Soll das Gerät möglichst unauffällig sein?
  • Wie groß ist die zu beheizende Fläche?

Mobiler Einsatz oder feste Montage

Ein Großteil der Infrarot Heizstrahler ist für die feste Montage vorgesehen. Zunächst bestimmen Sie den Montage-Platz so, dass der Abstrahlwinkel der Infrarotstrahlen den gewünschten Bereich optimal abdeckt. Danach werden die Geräte entweder an der Decke oder an der Wand montiert. Wichtig ist dabei, dass ein Stromanschluss in unmittelbarer Nähe vorhanden ist. Je nach Ausführung wird der IR-Heizer direkt an das Stromnetz angeschlossen oder er erhält seinen Strom per Stecker über eine Steckdose.

Fest installierte Infrarot Heizstrahler eignen sich für

  • Wintergärten
  • Bäder
  • Wohnräume
  • Terrassen

Voraussetzungen für die feste Montage

  • Tansun Spotter Infrarot Heizstrahlerausreichende Stabilität von Wänden oder Decken
  • Stromanschluss in der Nähe

Wenn Sie einen flexibel platzierbaren Heizstrahler benötigen, sollten Sie für den Außeneinsatz auf Gasheizstrahler zurückgreifen. Für Innenräume oder Montagehallen gibt es mobile Elektroheizstrahler wie den Tansun Spotter.

Infrarot Heizstrahler für außen

Wenn Sie Ihren Infrarot Heizstrahler nicht nur innen, sondern auch draußen verwenden wollen, haben Sie grundsätzlich zwei Auswahlmöglichkeiten:

  1. Gasheizstrahler: Diese Heizgeräte können Sie flexibel überall dort aufstellen, wo Sie Wärme benötigen. Dank des Gasbetriebs sind Sie nicht an einen Stromanschluss gebunden. Die robuste Konstruktion sorgt dafür, dass diese Heizer wetterfest sind. Wenn Sie die Heizer professionell betreiben wollen, müssen Sie allerdings vorher örtliche Regelungen beachten.
    Nachteil: Gasflaschen müssen regelmäßig gewechselt werden
    Vorteil: Das Heizgerät kann flexibel aufgestellt werden.
  2. Elektrische Infrarot Heizstrahler: Entscheiden Sie sich für elektrisch betriebene Infrarotheizer, hängt die Wahl des passenden Geräts davon ab, ob der Aufstellort überdacht ist oder nicht. Kann zum Beispiel Regen auf das Heizgerät fallen, sollten Sie sich für einen spritzwassergeschützten Infrarot Heizstrahler entscheiden. Wie gut diese Heizung geschützt ist, erfahren Sie anhand der IP-Schutzart. Einen besonders hohen Schutz vor Spritzwasser oder auch Staub versprechen die Einstufungen IP55 oder IP65.
    Nachteil: Der Aufstellort ist nicht variabel.
    Vorteile: Die Strahlungswärme ist punktgenau justierbar.

Die Infrarottechnik ist übrigens in beiden Fällen perfekt für Outdoor Heizungen geeignet, da die Strahlungswärme der Geräte nicht die Umgebungsluft erwärmt, sondern direkt die Körper, welche von den Infrarotstrahlen erfasst werden.

Infrarottechnik für innen

Werden Infrarotstrahler in Innenräumen genutzt, bieten sich viele verschiedene Einsatzmöglichkeiten an. Hier entscheiden zum einen die Optik und zum anderen der Montageort über die Auswahl. Unabhängig vom Gerätetyp haben Infrarotheizgeräte den großen Vorteil, dass sie nur Wärme erzeugen, wenn sie wirklich gebraucht wird. Durch die punktgenaue Erwärmung von Festkörpern durch die Strahlungswärme wird im Vergleich zur Konvektionsheizung keine Energie verschwendet.

  • Solamagic S1 Infrarot HeizstrahlerWohnräume: Wer sich für Infrarotheizungen im Wohnraum entscheidet, hat mit Spiegelheizungen oder Bildheizungen sehr effiziente Heizgeräte zur Auswahl. Diese Heizungen verrichten ihre Arbeit ganz unauffällig, da sie sich perfekt in den Wohnraum integrieren. Empfehlenswert ist es, mehrere Heizgeräte mit geringerer Leistung auf den Raum zu verteilen als ein sehr leistungsstarkes Gerät.
  • Wintergärten: In Wintergärten werden üblicherweise herkömmliche Strahler mit Gehäuse und sichtbarer Heizspindel wie der Solamagic S1 verwendet. Eine sehr elegante und zugleich energiesparendere Lösung sind Dunkelstrahler. Bei diesen Geräten wird die Lichtstrahlung der Heizquelle reduziert. Dadurch wird noch mehr Energie für die Heizleistung genutzt und somit der Wirkungsgrad der Geräte deutlich erhöht.
  • Bäder und Wellnessbereiche: Hier können Sie verschiedene Infrarot Heizstrahler verwenden. Während Spiegelheizungen oder spezielle Badheizungen bereits für Bäder konzipiert sind, können in Wellnessbereichen auch ähnliche Geräte wie in Wintergärten eingesetzt werden. Wer zusätzliche Sicherheit wünscht, sollte beim Kauf auf eine möglichst hohe IP-Schutzart achten.

Wie funktioniert ein Gasheizstrahler?

Wie funktioniert ein Gasheizstrahler?

GGasheizstrahler sind praktische Heizgeräte für Terrasse, Garten und Balkon. Auch auf Festen, Messen oder auf Restaurant-Terrassen leisten sie wertvolle Dienste. Sie benötigen weder einen Stromanschluss noch müssen sie fest installiert werden. Wir klären Ihnen hier, wie ein gasbetriebener Heizstrahler funktioniert und wie er Wärme erzeugt.

Um Wärmeenergie herzustellen, gibt es heute typischerweise zwei verschiedene Möglichkeiten: Entweder wird ein Stoff verbrannt oder es wird Strom erzeugt, der Wärme generiert. Brennstoffe nutzen wir schon seit vielen Jahrtausenden in Form von Holz, Kohle oder seit zwei Jahrhunderten in Form von Gas. Allerdings werden die Brennstoffe in ganz unterschiedlichen Heizgeräten eingesetzt, die sich zusätzlich durch die Art der Wärme unterscheiden.

Bei Zentralheizungen wird Wasser mit Hilfe von brennendem Gas oder Öl erwärmt und in eine Heizungsanlage eingespeist. In diesem Fall werden unsere Räume durch Konvektion aufgeheizt. Beim Holzfeuer werden unsere Körper von der durch Flamme oder Glut erzeugten Strahlungswärme erwärmt. Auch Gasheizstrahler arbeiten mit Strahlungswärme, die aber nicht direkt von der Gasflamme produziert wird.

Drei Schritte und es wird warm

Burny GasheizstrahlerDie Funktionsweise eines Gasheizstrahlers ist sehr einfach:

  • Gas wird entzündet.
  • Die Gasflamme erhitzt ein Abstrahlelement.
  • Auf diese Weise wird Strahlungswärme erzeugt, die mit Hilfe eines hinter dem Abstrahlelement angebrachten Reflektors gelenkt werden kann.

Dieses Prinzip wird bei allen Gasheizern angewandt, unabhängig davon, ob es sich um einen modernen Heizpilz oder eine Gasfackel handelt.

Der Vorteil dieser Konstruktion besteht darin, dass nicht die Gasflamme für die Wärme sorgt, sondern die erhitzte Abstrahlfläche. Denn die so hergestellte Strahlungswärme erwärmt Festkörper und nicht die Umgebungsluft. Deshalb können Gasheizstrahler auch perfekt im Freien für die Wärmeerzeugung genutzt werden. Wind oder kalte Außentemperaturen haben keinen Einfluss auf die Wirkung der Wärmestrahlung auf die Menschen, die sich im Radius des Heizstrahlers aufhalten.

Ein weiterer Vorteil von Gasheizstrahlern: Sie sorgen fast unmittelbar nach dem Zünden für Wärme und können innerhalb kurzer Zeit sehr viel Wärmeenergie erzeugen. Je nach Gerät und Ausführung sind mehr als 10 kW pro Stunde möglich.

Piezo-Zündung für mehr Sicherheit

Um Gasheizstrahler in Betrieb zu nehmen, muss die Gasflamme heute nicht manuell mit einem Streichholz oder einem Feuerzeug entzündet werden. In Heizpilzen wird üblicherweise eine sogenannte „Piezo-Zündung“ verbaut, welche auch bei Wind einen sicheren Start der Gasheizer ermöglicht und keine zusätzliche Energie benötigt.

Der bewährte Zündmechanismus beruht auf dem Piezoeffekt, den zwei Brüder Ende des 19. Jahrhunderts in Frankreich entdeckten. Um den Effekt zu nutzen, wird eine Feder gespannt, die durch Tastendruck gelöst wird. Ein kleines Metallelement schlägt wie ein „Minihammer“ auf einen Kristall, der dadurch unter Spannung gerät. Diese Spannung entlädt sich anschließend über zwei Metallelemente und produziert einen blauen Funken. Mit Hilfe dieses Funkens wird schließlich das einströmende Gas entzündet.

Dieser komplexe Vorgang läuft innerhalb einer sehr kurzen Zeit ab und erfolgt, sobald Sie bei Ihrem Gasheizstrahler auf den Zündknopf drücken.

Können Gasheizstrahler in geschlossenen Räumen betrieben werden?

Ein Gasheizstrahler darf nur im Freien verwendet werden. Denn durch die Verbrennung von Gas entsteht u.a. auch giftiges Kohlenmonoxid. Wird der Gasheizstrahler nun in einem geschlossenen Raum genutzt, kann das geruchslose Gas nicht abziehen und staut sich an. In diesem Fall besteht Lebensgefahr für alle Menschen, die sich im Aufstellraum befinden.

Heizstrahler für die Gastronomie: Vorschriften und Betriebssicherheit

Vorschriften und Betriebssicherheit bei Heizstrahlern

WWenn der Sommer zur Neige geht, können Gastronomen ihre Freiflächen aufgrund der kälteren Temperaturen nicht mehr so häufig nutzen – mit der Folge, dass auch das Geschäft zurückgeht. Gasheizstrahler versprechen ganz einfache Abhilfe: Sie liefern die nötige Wärme für einen angenehmen Aufenthalt im Freien. Auch für rauchende Gäste ist dies ein großer Pluspunkt. Allerdings gibt es beim gewerblichen Betrieb von Heizpilzen einiges zu beachten. Wir führen hier alle wichtigen Punkte für Sie auf:

1. Über aktuelle und lokale Regelungen informieren

Nicht überall ist der gewerbliche Betrieb von Gasheizstrahlern erlaubt. So haben Nürnberg und Stuttgart den Betrieb in öffentlichen Bereichen aus Klimaschutzgründen eingeschränkt, in München wurden entsprechende Regelungen bereits 2014 diskutiert. Auch in Berlin sollten Gastronomen genau prüfen, ob im jeweiligen Bezirk die gewerbliche Nutzung von Gasheizgeräten aktuell erlaubt ist. Gibt es keine gültigen Verbote, sollten Sie sich vor der Nutzung von Heizstrahlern im zuständigen Bezirks- oder Gemeindeamt eine Betriebsgenehmigung holen.

2. Sicherheit regelmäßig prüfen

Wenn Sie Gasheizer gewerblich einsetzen, müssen diese über zusätzliche Sicherheitsfeatures verfügen. Hierzu zählen:

·       eine Druckregulierung mit Überdrucksicherung

·       ein Gas-Kipp-Ventil (Sicherheitssperrventil)

·       eine Schlauchbruchsicherung, Gasschläuche selbst dürfen nicht länger als 40 Zentimeter sein

Da es sich bei Gasheizstrahlern um Anlagen handelt, die mit Flüssiggas betrieben werden, muss deren Betriebssicherheit gemäß § 33,4 der Unfallverhütungsvorschrift „Verwendung von Flüssiggas“ (BGV D34) (http://publikationen.dguv.de/dguv/pdf/10002/bgg937.pdf) alle zwei Jahre von offizieller Stelle geprüft werden. Die Prüfung darf nur von einer „befähigten Person“ nach TRBS 1203 vorgenommen werden. (http://www.baua.de/de/Themen-von-A-Z/Anlagen-und-Betriebssicherheit/TRBS/TRBS-1203.html) Die Betreiber des Gasheizers sind darüber hinaus verpflichtet, ein sogenanntes Prüfbuch zu führen, in welchem die Prüfungen dokumentiert werden.

Geeignete Prüfer, welche entsprechende Lehrgänge absolviert haben, finden Sie hier: http://fluessiggasanlagen.portal.bgn.de/10707

3. Bedingungen für den Aufstellort

Achten Sie darauf, dass Sie Ihre Gasheizstrahler ebenerdig und bei ausreichender Frischluftzufuhr aufstellen. Heizpilze sollten Sie nicht in Innenräumen verwenden! Prüfen Sie den in der Bedienungsanleitung empfohlenen Mindestabstand zu brennbaren Bauteilen wie Markisen, Tischdecken oder Dekoration. Sorgen Sie dafür, dass die Lüftungsöffnungen Ihrer Strahler nicht verdeckt werden. Wichtig ist auch ein griffbereiter Feuerlöscher PG6 für die Brandschutzklassen A, B, C. Wird in der Nähe des Heizstrahlers mit Fett frittiert, ist zusätzlich ein Fettbrandlöscher erforderlich.

Unabhängig von der jeweiligen Location empfehlen wir Ihnen gängige örtliche Brandschutzvorschriften zu prüfen, bevor Sie Ihre Gasheizgeräte in Betrieb nehmen. In manchen Fällen werden Gasheizer zum Beispiel als „feuergefährliche Arbeiten“ eingestuft, weshalb besondere Abstände zu Mauerwerk oder brennbaren Bauteilen eingehalten werden müssen.

Hinweis: Wenn in Ihrem Lokal bestimmte Brandschutzverordnungen gemäß DIN 14096 (https://de.wikipedia.org/wiki/Brandschutzordnung) gelten, sollten Sie diese unbedingt prüfen. Dort wird häufig auch geregelt, ob und wie Gasheizgeräte eingesetzt werden dürfen.

4. Lagerung der Gasflaschen

Wo kann ich Gasflaschen für Gasheizstrahler kaufen

Wo kann ich Gasflaschen für Gasheizstrahler kaufen?

Für den Betrieb von Flüssiggasgeräten sowie die Lagerung von Gasflaschen kommen die Berufsgenossenschaftlichen Vorschriften, BGV 34, sowie die Betriebssicherheitsverordnung zur Geltung, BSVO (http://www.bmas.de/). Sie regeln Aufstellart (s. Punkt 3) sowie die Lagerung von Gasflaschen (https://www.vbg.de/apl/uvv/21/titel.htm).

Gemäß dieser Regelung dürfen Gasflaschen unabhängig von ihrer Füllhöhe ausschließlich in Räumen oder Schränken gelagert werden, die gut belüftet werden. Nur dazu Befugten ist der Zugriff darauf erlaubt. Die maximale Menge an gelagerten Flaschen darf nach der BSVO je nach Lagerungsort 2 x 14 kg oder 1 x 33 kg nicht überschreiten. Geeignete PG6-Feuerlöscher sollten hier im Notfall einsatzbereit sein.

Hinweis: Beim Betrieb von Heizstrahlern ist darauf zu achten, dass die Gasflasche nicht liegend, sondern gerade und fest stehend angeschlossen wird.

Eine ausführliche Übersicht über alle nötigen Vorschriften und Regelungen zum gewerblichen Betrieb von Gasheizstrahlern finden Sie auch hier: https://www.kommunalnet.at/fileadmin/media/Downloads/PDF/2013/Broschueren/Merkbl_Fluessiggas.pdf

5. Alternativen

In den letzten Jahren haben sich vor allem bei Außenflächen Infrarotheizstrahler als Alternative zu Gasheizern etabliert. Sie haben den Vorteil, dass es sich dabei nicht um gasbetriebene Geräte handelt und viele der o.a. Regelungen nicht für sie gelten. Darüber hinaus können vor allem Dunkelstrahler eine weitaus elegantere Wärmequelle darstellen. Durch den elektrischen Betrieb können zusätzlich die Betriebskosten gesenkt werden. Wer sich jedoch für einen Infrarotstrahler für den Outdooreinsatz entscheidet, sollte vor dem Kauf darauf achten, dass das Gerät vor Spritz- oder Strahlwasser gemäß der IP-Standards geschützt ist. Eine Übersicht über diese Schutzarten haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Fazit

Heizpilze sind für die flexible Wärmeerzeugung auf Terrassen oder Freiflächen sehr praktische Geräte. Einmal aufgestellt, können Sie mit den Heizern sofort für angenehme Wärme sorgen und Ihren Gästen eine behagliche Atmosphäre schaffen. Allerdings ist es wichtig, vor der Nutzung alle erforderlichen Regelungen zu Sicherheit (Brandschutz und Betriebssicherheit) und Umweltschutz zu beachten. Dann steht der gewerblichen Verwendung von Gasheizstrahlern nichts mehr im Wege.

Wie funktioniert ein Infrarot-Heizstrahler?

Wie funktioniert ein Infrarot Heizstrahler?

WWohlige Wärme macht uns in den kühlen Monaten des Jahres den Aufenthalt in Wohnräumen, Büros, Bädern, Montagehallen viel angenehmer. Heizmöglichkeiten gibt es viele, die meisten basieren auf der Erwärmung der Umgebungsluft (Konvektionswärme). Mit einem Infrarot Heizstrahler können Sie dagegen  sehr angenehme Strahlungswärme produzieren. Doch wie funktioniert ein solches Gerät überhaupt? Wir haben Ihnen in diesem Beitrag alles Wissenswerte über diese besonderen Heizgeräte zusammengestellt.

Das dreifache Energieprinzip

Das Prinzip hinter jedem elektrisch betriebenen Infrarotstrahler ist einfach. Das Gerät wird mit elektrischer Energie (konventionell oder alternativ erzeugt) versorgt. Diese Energie wird vom Heizstrahler wiederum in Infrarotstrahlung umgewandelt. Sobald diese Strahlen auf Festkörper treffen, entsteht Wärme. Wie stark sich das jeweilige Material erwärmt, hängt von seiner Beschaffenheit sowie von der Stärke der infraroten Strahlung ab.

Der große Unterschied zu herkömmlichen Radiatoren besteht in der Wärmeform, die mit Infrarot Heizstrahlern erzeugt wird. Es handelt sich dabei überwiegend um Strahlungswärme, welche über den Weg der IR-Wellen kontaktfrei für Wärme sorgt, dabei also die Umgebungsluft nicht direkt aufheizt. Deshalb spielt bei Infrarot Heizstrahlern auch die Höhe der Raumlufttemperatur keine große Rolle, um die Wärmewirkung der Strahler zu spüren. Wenn die Luft mit IR-Heizsystemen erwärmt wird, dann nur indirekt, indem erwärmte Festkörper Wärmeenergie an die Raumluft abgeben.

Über Infrarotstrahlen

Bei der erzeugten Infrarotstrahlung handelt es sich um eine elektromagnetische Strahlung, ähnlich wie Lichtstrahlen. Allerdings liegt die Wellenlänge bei Infrarot im für Menschen unsichtbaren Bereich, während wir Licht sehen können. Der Frequenzbereich von IR-Strahlen grenzt aber nach oben direkt an den sichtbaren Bereich des Lichts mit noch kürzeren Wellen und im unteren Bereich an Mikrowellen mit einer höheren Wellenlänge.

Grundsätzlich sind Infrarotstrahlen ungefährlich für den menschlichen Körper. Auch die Sonne sendet Infrarotstrahlung auf die Erde, die dadurch erwärmt wird. Einen schädlichen Effekt haben dabei vorwiegend UV-Strahlen, die in diesem Maße nicht von herkömmlichen Infrarotstrahlern emittiert werden.

Was geschieht im Heizstrahler?

Ein Infrarot Heizstrahler ist standardmäßig so aufgebaut, dass unter der Vorderseite ein Heizelement angebracht ist. Die Vorderseite ist so ausgerichtet, dass sie die größtmögliche Strahlung an den Raum bzw. an die Flächen abgeben kann. Ein Reflektor an der Rückseite leitet die wärmenden IR-Strahlen ebenfalls nach vorn. Als Heizelement wird üblicherweise eine Heizwendel oder eine Heizröhre dicht unter der Vorderseite eingerichtet. Im Heizstab wird mit Hilfe von Strom eine metallische Heizspirale erhitzt, wodurch Strahlung erzeugt wird.

Auf der Rückseite (oder je nach Ausrichtung der Oberseite) besitzen IR-Heizstrahler meist eine wärmedämmende Schicht, welche dafür sorgt, dass die Strahlungswärme weitgehend nach vorn resorbiert wird. Dabei handelt es sich üblicherweise um Mineralwolle oder speziellen Hartschaum. Da die Glühelemente im Betrieb Temperaturen von mehreren hundert Grad Celsius erreichen können, wird davor ein Schutzgitter montiert.

Zusatzinfo: Moderne IR-Strahler verfügen häufig über einen Quarz-Heizstab. Die hochtransparente Quarzoberfläche sorgt für sehr hohe Strahlungsemissionen, wodurch Leistung und Effizienz der Strahler deutlich erhöht werden können.

Spezialfall Dunkelstrahler

Eine besondere Variante der herkömmlichen Infrarotheizgeräte stellen sogenannte Dunkelstrahler dar. Dabei handelt es sich um IR-Heizstrahler, die über eine zusätzliche Keramik- oder Metallblende verfügen. Mit dieser Verblendung wird nicht nur das vom Heizelement erzeugte Licht, sondern zugleich auch die Oberflächentemperatur des Strahlers reduziert. Dank dieser Konstruktion können Dunkelstrahler zum Beispiel in Form von Spiegelheizungen oder Bildheizungen zum Einsatz kommen, ohne dass die Wärmeleistung beeinträchtigt wird.

Gasflaschen sicher transportieren – so geht’s!

Gasflaschen sicher transportieren

Auch der sparsamste Heizstrahler benötigt irgendwann eine neue Gasflasche. In einem anderen Beitrag haben wir Sie bereits ausführlich über mögliche Bezugsquellen und Gaspfand- oder –Kaufflaschen informiert. In diesem Artikel beleuchten wir alle wichtigen Aspekte, die beim Transport von Flüssiggasflaschen zu beachten sind. Genau genommen transportierten Sie nämlich Brennstoff, der als Gefahrgut klassifiziert ist. Mit folgenden Tipps und Hinweisen bringen Sie Ihre neue Flasche sicher zum Aufstellort Ihres Gasheizers.

Die Einstufung von Flüssiggas erfolgt anhand der europäischen Regelung für den internationalen Transport von gefährlichen Waren auf der Straße („Accord européen relatif au transport international des marchandises Dangereuses par Route“, kurz ADR) sowie der deutschen Gefahrgutverordnung Straße, kurz  GGVS. Demnach handelt es sich bei dem Gas, das Ihr Gasheizer für die Wärmeerzeugung benötigt, um verflüssigtes Kohlenwasserstoffgas.

Hinweis: Es fallen übrigens auch Leerflaschen unter diese Verordnung, da sie im eigentlichen Sinne nie ganz leer sind und sich immer noch eine Restmenge Flüssiggas darin befindet.

Wichtige Hinweise für den Transport von Gasflaschen (Flüssiggas) bis zu einem Nettogewicht von 300

Wo kann ich Gasflaschen für Gasheizstrahler kaufen

Wo kann ich Gasflaschen für Gasheizstrahler kaufen?

Grundsätzlich sollten Gasflaschen nur in dafür vorgesehen Fahrzeugen transportiert werden, da sie in der Regel weder über geeignete Ladevorrichtungen noch eine ausreichende Belüftungsvorrichtung verfügen. Bedenken Sie also, dass der Transport im eigenen PKW nur eine Ausnahme sein sollte. Aus diesem Grund sollten Sie keine langen Strecken mit einer Gasflaschenladung zurücklegen und die Beladung nur so kurz wie möglich halten.

  • Rauchen: Beim Beladen Ihres Fahrzeugs ist das Rauchen, auch in der Nähe, verboten. Gleiches gilt für die Fahrt mit einer Gasflasche. Es versteht sich von selbst, dass offenes Feuer in der Nähe von Gasflaschen ebenfalls verboten ist.
  • Motor: Stellen Sie den Motor aus, wenn Sie Gasflaschen be- oder entladen.
  • Verschluss: Sowohl gefüllte als auch leere Flüssiggasflaschen müssen immer dicht verschlossen sein. Achten Sie darauf, dass die Verschlussmuttern und das Ventil fest zugedreht wurden. Darüber hinaus muss eine Schutzkappe oder eine äquivalente Schutzvorrichtung für das Ventil montiert sein.
  • Belüftung: Beim Gasflaschentransport muss immer für eine ausreichende Lüftung des Fahrzeugs bzw. des Laderaums gesorgt werden. Transportieren Sie Ihre Gasflaschen also am besten bei geöffneten Fenstern. Ist die Witterung zu kalt dafür, fahren Sie die Lüftung Ihres PKW hoch oder öffnen Sie die Kofferraumtür einen Spalt. Achten Sie dabei natürlich auch auf die Sicherung des Deckels.
  • Sicherung der Ladung: Ihre Flaschen müssen so gesichert werden, dass sie auch dann ihre Position beibehalten und nicht herunterfallen oder umfallen, wenn Sie bremsen oder in eine Kurve fahren. Darüber hinaus dürfen Sie die Behältnisse nur stehend oder quer zur Fahrtrichtung liegend befördert werden.
  • Brandschutz: Wenn Sie Ihre Gasflaschen über eine Landesgrenze hinweg transportieren, ist das Mitführen eines Feuerlöschers (Minimalgewicht 2 Kilogramm) Pflicht.
  • Auszeichnung: Sowohl befüllte als auch leere Gasflaschen müssen mit dem Gefahrenzettel Nr.3 ausgezeichnet sein. Dabei handelt es sich um den typischen Nierenaufkleber mit eindeutigen Gefahrguthinweisen gemäß ADR/GGVS. Wenn auf Ihren Flaschen außerdem die Gasklasse (z.B. 1965, Propan, Klasse 2, Ziffer 2F ADR) sowie das Bruttogewicht vermerkt sind, benötigen Sie kein separates Beförderungspapier. Fehlen diese Hinweise, wird ein solches Dokument für den ordnungsgemäßen Transport benötigt.

Noch ein Hinweis: Wenn Sie Ihre Gasflaschen im Baumarkt kaufen, sollten Sie sich nicht wundern, dass Ihnen niemand beim Einladen hilft. Gemäß gesetzlichen Vorgaben dürfen das die Verkäufer nicht, wenn Ihr PKW nicht für den sachgemäßen Transport vorgesehen ist.

Flüssiggas ist nicht mit dem Befördern von zwei Wasserkisten vergleichbar. Deshalb sollten Sie sich zu Ihrer eigenen Sicherheit beim Transportieren Ihrer Gasflaschen auch an die Regelungen halten. Um sich Stress zu ersparen, lassen Sie sich Ihre Flaschen am besten vom Fachmann liefern. Den passenden lokalen Lieferservice finden Sie ganz bequem im Internet.