Wenn wir es zuhause warm haben wollen, drehen wir die Heizung auf und freuen uns, wenn das Raumthermometer steigt. Doch wer bereits Erfahrung mit Kachelöfen gemacht hat, kennt die angenehme Wirkung von Strahlungswärme. Diese Wärmeform wird auch mit Infrarotheizungen erzeugt.
Strahlungswärme vs. Konvektionswärme
Herkoemmliche Radiatoren erzeugen Konvektionswärme. Die warme Luft steigt auf, kühlt wieder ab und wird durch den Heizkörper wieder erwärmt.
Infrarotheizungen hingegen erzeugen Strahlungswärme, welche die Koerper erwärmt, die im Radius der ausgesandten Strahlung liegen. Dieser Effekt ist vergleichbar mit der angenehmen Wärmeentwicklung eines Holzfeuers.
Die Raumtemperatur spielt bei Infrarotheizungen eine Nebenrolle
Vielmehr ist es wichtig zu überlegen, wie viele Infrarotheizungen benötigt werden, damit Decken, Wände und Böden ausreichend erwärmt werden können und wo diese Paneele montiert werden, damit Sie es als angenehm warm empfinden.
So kann es vorkommen, dass die Raumtemperatur bei lediglich 18 °C liegt und Sie es insgesamt doch wärmer empfinden als in einem Raum, dessen Luft mit konventionellen Heizkörpern auf 23 °C aufgeheizt wurde.
Richtwerte für die Dimensionierung
In der Regel können Sie bei mittelstark isolierten Wohnräumen mit ca. 60 Watt Heizleistung pro Quadratmeter rechnen. In einem 30 Quadratmeter grossen Wohnzimmer würden Sie folglich eine Gesamtleistung von 1.800 Watt benötigen - beispielsweise drei Infrarotheizungen mit je 600 Watt.
Der Abstand der Infrarotheizungen zu Sofas oder anderen Sitzgelegenheiten sollte mindestens 1,5 Meter betragen.



