Sind Gasheizstrahler umweltschädlich?

Gasheizstrahler umweltschädlich

Mit einem Gasheizstrahler können Freiflächen im Sommer in den kühleren Abendstunden erwärmt werden. Im Winter auf Weihnachtsmärkten oder Festen sorgen Heizpilze für gemütliche Wärme. Doch wie steht es um die Energiebilanz von Heizpilzen? Sind die Geräte vielleicht sogar umweltschädlich? Wir geben Ihnen hier nützliche Informationen und stellen Alternativen vor.


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CO2– ein kleiner Überblick

Bei jedem Verbrennungsvorgang mit kohlenstoffhaltigen Brennstoffen wird Kohlenstoffdioxid (CO2) freigesetzt. Somit emittieren wir CO2, wenn wir unsere Gasheizung anschalten, wenn wir unser Auto mit Benzin- oder Dieselmotor fahren oder wenn wir einen Kaminofen verwenden. Kohlenstoffdioxid wird auf natürlich Weise auch in der Natur freigesetzt. So entsteht das geruch- und farblose Gas u.a. bei der Verrottung von Holz oder bei Vulkanausbrüchen. Der größte Teil des natürlich produzierten CO2 wird von Bäumen, den Ozeanen sowie sogenannten „Kohlenstoffsenken“ aufgenommen. Die Bilanz an natürliche ausgestoßenem Kohlenstoffdioxid und dem natürlich absorbierten Gas ist in der Regel ausgeglichen. Der Anteil des Menschen an der jährlichen CO2-Produktion beträgt knapp 36 Gigatonnen. Die natürlichen Quellen für CO2 stoßen das mehr als 10-fache pro Jahr aus.

Gasheizstrahler und CO2

Gasheizstrahler umweltschädlichGasheizstrahler werden mit Propan oder Butan bzw. einem Gemisch der beiden brennbaren Gase betrieben. Während des Betriebs erzeugen die Heizgeräte demnach CO2, das in die Atmosphäre abgegeben wird. Diese Tatsache ist bei Heizpilzen unbestreitbar. Allerdings müssen für den Betrieb dieser alternativen Heizer im privaten Bereich zwei verschiedene Faktoren berücksichtigt werden:

  1. Gasheizstrahler oder Heizpilze sind nur temporäre Wärmequellen und nicht für den Dauerbetrieb vorgesehen.
  2. Moderne Gasheizstrahler verfügen über deutlich effizientere Brenner als noch vor zehn Jahren.

So viel CO2 stößt ein Gasheizstrahler ca. pro Kubikmeter Gas aus:

Für die Berechnung des Kohlenstoffdioxid-Ausstoßes verwenden wir den Rechner des „Infozentrums UmweltWirtschaft“ des Bayerischen Landesamts für Umwelt. http://www.izu.bayern.de/download/xls/co2-emissionen_berechnung_lfu.xlsx Er berücksichtigt alle wichtigen Emissionsfaktoren.

  • Eine herkömmliche Gasflasche für einen Gasheizstrahler enthält 11 Liter Flüssiggas. Der CO2-Ausstoß bei der Verbrennung von dieser Menge Flüssiggas beträgt knapp 20 Kilogramm. Ein moderner und sparsamer Heizpilz wie der Enders Elegance kann mit einer vollen 11-Liter-Gasflasche fast 20 Stunden mit voller Leistung heizen. Wird er nur mit halber Leistung genutzt, sind mehr als 30 Stunden möglich.
  • Eine ähnliche Menge an CO2 wird bei der Verbrennung von 8 Litern Benzin sowie 7 Litern Diesel erzeugt. Diese Menge Kraftstoff wird bei durchschnittlichen Fahrzeugen für eine Fahrstrecke von 100 Kilometern benötigt.

Fazit

Wenn man nun davon ausgeht, dass ein Gasheizstrahler im privaten Gebrauch niemals 20 Stunden am Stück bei voller Leistung genutzt wird, zeigt sich, dass die CO2-Emissionen moderat sind. Für Grillabende am Wochenende bei gelegentlicher Nutzung von ca. 4-6 Stunden pro Abend, hält eine Gasflasche für vier oder fünf Abende, somit für zwei oder drei Wochenenden. Jetzt müssen sich alle KFZ-Besitzer fragen, ob sie innerhalb von zwei Wochen weniger als 100 Kilometer fahren. Denn die dadurch produzierte Menge an CO2 entspricht dem Betrieb eines Heizstrahlers an vier oder fünf Abenden.

Sicherlich produzieren Heizpilze Kohlenstoffdioxid. Wenn Verbraucher die Heizgeräte jedoch nicht im Dauerbetrieb verwenden und nur gelegentlich für mehr Wärme sorgen, halten sich auch die Emissionen in Grenzen.

Die Alternative: Elektrische Infrarot Heizstrahler

Wer es auf der Terrasse oder dem Balkon langfristig gemütlicher haben und von punktgenauer Wärme profitieren möchte, sollte Infrarot Heizstrahler in Betracht ziehen. Wir haben Gas- und Infrarot Heizstrahler an dieser Stelle bereits für Sie verglichen und herausgefunden, dass die Betriebskosten der elektrischen Geräte deutlich günstiger sind. Die Heiztechnik ist darüber hinaus resistent bei Luftströmungen und liefert ihre Wärme auch bei Wind zuverlässig dorthin, wo sie ankommen soll.

Wenn Sie Ihre elektrischen Heizstrahler auf zudem noch mit Strom betreiben, den Sie aus der Photovoltaik-Anlage beziehen, tragen Sie zu einer ausgeglichenen Energiebilanz bei.

Stehen Sie vor der Wahl eines passenden Heizstrahlers oder Heizpilzes für Ihren Garten oder die Terrasse? Dann helfen wir Ihnen gerne weiter! Rufen Sie uns einfach an und profitieren Sie von unserer Beratung: 04221 – 1549 389.


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